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Portabile Music Trier (PMT) – Eine CD machen:
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... und etwas Fachjargon


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   Hier stehen die Informationen, die Bands und Musiker, welche eine CD-Produktion planen, am meisten interessieren: nämlich die vielen Detail-Fragen rund um die Arbeitsabläufe, die letztendlich zum Produkt CD führen. Viel Interessantes steht zwar hier, aber bestimmt nicht alles. Deswegen gilt wie immer: Kontaktiert uns, wenn Ihr Infos braucht!
 

Fenster schließen Aufnahmesessions — Details


Das Recording


Gute Aufnahmestudios zu finden, ist gar nicht so einfach: Zwar ist es heute für relativ wenig Geld möglich, sich selbst ein Mischpult und ein paar gute Mikrophone zu kaufen, aber ein Tontechniker ist erst nach ein paar harten Ausbildungsjahren ein guter Tontechniker – er braucht neben dem nötigen Equipment einen schalltechnisch sehr guten Raum, ein gutes Gehör und „guten Geschmack“. All das ist selten in einem Haus vereint.
 

Dazu kommt ein sehr hohes Maß an Spezialisierung der diversen Studios:
 

  • ... auf Musikgenres: Klassik, Jazz, Pop
  • ... auf Bandgrößen: Trios bis Bigbands oder Symphonieorchester
  • ... auf Instrumentierungen: Blasorchester, Mandolinengruppen usw.
  • Manche Studios können oder wollen nur das Recording bewerkstelligen, aber keinen Feinmix oder kein Mastern anbieten

Es ist leider auch wahr, dass es – wie in allen anderen Bereichen – auf diesem Markt auch Scharlatane gibt. Es ist also wichtig, Erkundigungen über das Studio seiner Wahl einzuziehen und möglichst Referenzen anzufordern.
 

Sobald man sich entschieden hat, ist es eigentlich ganz einfach: Man vereinbart einen Termin mit dem Studiochef, probt vorher so intensiv, bis alles sitzt (Studiozeit ist keine Probezeit, da viel zu teuer!), und „geht ins Studio“.
 

Dort spielt man – aufregende Sache für Neulinge! – „sein Ding“ ein. Oft sind selbst Halbprofis davon schockiert, wie lange das dauern kann: Seriöse Studios setzen daher immer zwei Tage Recording für die Produktion einer Scheibe an, einfach deswegen, weil das Aufnahmegerät „alles hört“ und man ja eine perfekte, nicht nur eine passable Aufnahme haben will – und so ist es schnell passiert, dass man das gut geprobt geglaubte Stück dann doch zehnmal aufnehmen muss oder will.
 

So oder so steht am Ende dann eine gigabytegroße Festplatte voller Audiodaten und harrt ihres Feinmixes im logischen nächsten Arbeitsschritt.
 

Manche Studios machen am Ende der Recording Session auch einen Downmix der vielen Audiospuren auf zwei, also Stereo, damit die Band was zum Anhören für den Nachhauseweg hat. – Es empfiehlt sich sehr, sich diesen Mix vom Mischer geben zu lassen, denn mit ein paar Tagen Abstand hört man einfach andere Dinge, und zu diesem Zeitpunkt sind Korrekturen noch möglich (z.B. indem man halt in den sauren Apfel beißt und noch mal für ein paar Stunden eventuelle Gurken neu aufnimmt).
 

 

Dies hier sind die für 99 % aller CD-Produktionen gültigen und sinnvollen Arbeitsschritte:
 

  1. Beratung im Vorfeld bei Leuten vom Fach – meistens einem Label wie PORTABILE
  2. Aufnahmesession(s) (Recording) und Rohmix (Raw Mix)
  3. Mischungen (Mixes): Downmix und Fine Mix
  4. Mastern
  5. Parallel zu 2.–4. wird an der grafischen Gestaltung des CD-Covers gearbeitet
  6. Presswerk

(Seite wird laufend aktualisiert)
 

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Update: 23.01.2022 13:54:39
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